Spielzeug - Frauen sorgten für Ernährung
> Warum weichst du eigentlich immer aus, wenn die Wissenschaft nicht
> das sagt, was du willst, und schreibst irgendwas in der Art die
> Männer hätten das erfunden weil sie es bräuchten…? Ich denk schon,
> dass du weißt du im Unrecht liegst. Den wie du sicher weißt, hat das
> weibliche (genau wie das männliche) Geschlechtshormon Einfluß auf das
> Gehirn. Und zwar schon im frühen Kindesalter! Das äußert sich z.B. in
> den unterschiedlichen Spielzeugen. Und das ist auch so, wenn man die
> Kinder aussuchen lässt, mit was sie spielen wollen! Du kannst also
> nicht alles gleich machen!
>
> Hier ein paar Links zum Thema:
> http://www.medizin-aspekte.de/0602/medizin/gehirn.htm
> http://www.mt-online.de/minden/t00121008.htm
> Den find ich besonders interessant:
> http://www.vobs.at/bio/a-phys/a-gehirn_mw.htm
Erstens sind die Unterschiede recht gering (im Vergleich zu
individuellen Unterschieden).
Zweitens haben andere Versuchsaufbauten zu anderen Ergebnissen
geführt.
Drittens ist es zu einfach z.B. zu behaupten, dass man zum Lösen
mathematischer Aufgaben nur analytisches Denken benötigt. Vielleicht
für das Ausrechnen (aber das kann mein Computer), aber nicht für das
Finden eines Lösungsansatzes.
Viertens gibt es bei den hohen Streubreiten Frauen, die in den
männlichen Präferenzen besser sind als die meisten Männer und
umgekehrt. Also kann man daraus keine allgemeine Aufgabenverteilung
ableiten.
Fünftens trifft das (vor allem die Spielzeugpräferenzen)auf mich gar
nicht zu, obwohl ich überhaupt kein männlicher Frauentyp bin.
Also mit solchen Dingen sollte man vorsichtig sein, vor allem wenn
sie zur Rechtfertigung von Benachteiligung dienen.
Posted on März 20th, 2008 in Allgemein |
