Re: Spielzeug - Frauen sorgten für Ernährung
> Erstens sind die Unterschiede recht gering (zung.com/2008/03/11/re-alles-spielzeug-pda-marktanteile-palm-und-psion-runter-2/”>im Vergleich zu
> individuellen Unterschieden).
Glaube ich nicht. Außerdem deckt sich das mit 4.
> Zweitens haben andere Versuchsaufbauten zu anderen Ergebnissen
> geführt.
Das kann man immer sagen (jedes Experiment hat seine Fehler). Aber
ich würde hier wegen persönlicher Erfahrungen zustimmen, d.h. _ich_
finde sie ist glaubwürdig. Außerdem deckt sich dieser Versuch mit
vielen anderen und stimmt damit überein, dass bei Frauen die
Fähigkeiten z.B. des logischen Denkens während ihres Zykluses sich
stark verändern. Sie verändern sich auch, wenn man nur Östrogen
spritzt. Allein das ist ein starkes Indiz (finde ich).
> Drittens ist es zu einfach z.B. zu behaupten, dass man zum Lösen
> mathematischer Aufgaben nur analytisches Denken benötigt. Vielleicht
> für das Ausrechnen (aber das kann mein Computer), aber nicht für das
> Finden eines Lösungsansatzes.
Ich habe nicht von Mathematik geredt. Außerdem ist für das finden
einer Lösung meist Abstraktionsvermögen gefragt und das ist eine
männliche Domäne.
> Viertens gibt es bei den hohen Streubreiten Frauen, die in den
> männlichen Präferenzen besser sind als die meisten Männer und
> umgekehrt.
Hast du dazu Links? Wenn nicht, bist du dir ganz sicher? Das klingt
mir nämlich nicht sehr glaubwürdig. (Beispiele wären auch nicht
schlecht und zwar keine Einzelbeispiele (!)) (in meinem persönlichen
Umfeld gibt es Streuungen der einzelnen “geschlechtsspezifischen”
Fähigkeiten, aber sie ist so gering das sie kaum ins Gewicht fällt.
Im Großen und Ganzen stimmt das schon mit dem Versuch überein)
> Also kann man daraus keine allgemeine Aufgabenverteilung ableiten.
Was für eine Aufgabenverteilung? Des Versuchs? Die haben doch
geschrieben, dass sie mehrere Tests gemacht haben und bei manchen zu
keinem nennenswerten Unterschied kamen. Und die, die einen
Unterschied ergeben, haben sie herausgestellt. Oder verstehe ich dich
da falsch?
> Fünftens trifft das (vor allem die Spielzeugpräferenzen)auf mich gar
> nicht zu, obwohl ich überhaupt kein männlicher Frauentyp bin.
Ich glaube du alleine bist nicht repräsentativ genug. ![]()
> Also mit solchen Dingen sollte man vorsichtig sein, vor allem wenn
> sie zur Rechtfertigung von Benachteiligung dienen.
Inwieweit können diese Argumente zur Rechtfertigung von
Benachteiligungen dienen ?(Benachteiligungen sind nie im Recht,
deswegen kann man sie auch nicht mit wahren Argumenten ins Recht
rücken)Und alleine eine minimale Streuung reicht _nie_ aus, um daraus
irgendwelche Rückschlüsse von der Allgemeinheit auf jeden Einzelnen
zu ziehen!
Mir gefällt auch nicht, dass man damit vorsichtig sein solle. Man
kann jedes Wissen verdrehen und missbrauchen für unwahre Aussagen.
(berühmtes Beispiel mit weitreichenden Folgen: Hitler und Darwins
Evolutionstheorie) Soll man deswegen die ganze Wissenschaft
verbieten? Oder wo soll man die Grenze ziehen? Meiner Meinung nach
sollte man alles erforschen, weil man danach meistens klarer sieht.
Posted on März 23rd, 2008 in Allgemein |
