Re: Server sind kein Spielzeug - SCO vs. Linux: Open Source stinkt nicht
spielzeugählt nur, dass es sicher und
> > einwandfrei laufen soll und nicht dass dem Arbeitnehmer eine Chance
> > gegeben wird, sich jeglicher Verantwortung zu entledigen.
>
> Doch. Wenn es 100% Sicherheit schon nicht gibt, dann will ich mich
> aber absichern. […]
Ich denke es wird schwierig Firma wie Novell für etwas haftbar zu
machen, wenn irgendetwas schief gelaufen ist und die angebotene
telefonische Unterstützung ausblieb, sofern es sich um telefonische
Unterstütung im klassischen Sinne ohne besondere vertragliche
Regelungen bezüglich der Haftung handelt. Ich halte es generell für
eine recht risikoreiche Herangehensweise, wenn man keine Person zur
Verfügung hat, die nicht selbst kompetent genug ist, ein Problem zu
lösen. Wenn es schon kein eigener Mitarbeiter ist, dann sollte man
wenigstens einen Wartungsvertrag mit einer Fremdfirma haben, wo
jemand dafür unterschrieben hat, dass innerhalb von wenigen Stunden
reagiert werden kann. Ich finde das alles viel zu komplex und daher
denke ich, dass man sich schnell dem Risiko aussetzen kann, dass die
Person am anderen Ende des Telefons auch mal irgendwann nicht mehr
weiter weiß. Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass
es mindestens dreimal länger dauert und wesentlich umständlicher ist,
wenn man jemandem per Telefon Instruktionen oder Ratschläge gibt,
anstatt es selber zu machen.
Letztendlich hängt es aber auch vom konkreten Fall ab, also wie
wichtig die Verfügbarkeit ist und welche Anforderungen an ein System
gestellt werden, um entscheiden zu können in welchem Ausmaß man sich
absichern möchte. Die Diskussion ist daher eigentlich überflüssig, da
man über spezielle Szenarien, die konkreten Lösungen erfordern, keine
allgemeine Aussagen treffen kann.
Posted on Mai 31st, 2008 in Allgemein |
