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Re: Das Auto sollte nicht auf der Autobahn als Spielzeug verwendet werden - Österreich will EU-Unfallschreiber für P…

> Oder warum meinst Du das diese Limiten gesetzt wurden? Würde gerne
> dazu eine Meinung hören.
Die originären Geschwindigkeitslimits hängen eng mit der Bauart der
Autobahn zusammen. Gängige Stichworte sind z.B. Kurvenradien,
Beschilderung, Breite der Fahrstreifen, Sichtweite vor und in der
Kurve usw.
Nicht umsonst gibt es auch auf deutschen Autobahnen Abschnitte, die
mit einem generellen Limit belegt sind. Betroffen sind hiervon -
neben typischen Gefahrenbereichen wie Stadtautobahnen oder
Nebelstrecken - insbesondere die “historischen” Autobahnen, die sich
durch ungünstige Topografie quälen.
Ich sage es mal so: es gibt in CH einige Strecken, die könnten meines
Erachtens problemlos mit einem höheren Tempolimit belegt sein, ZRH >
Basel als Beispiel. Auf anderen hingegen muss man auch die 120
bereits kritisch sehen.
Das generelle Limit auf 120, 130 oder, wie es in der Diskussion ist,
160 km/h macht in meinen Augen nur begrenzt Sinn. Zum einen stammt es
aus einer Zeit, da die Fahrzeuge auf einem ganz anderen technischen
Stand waren. Aus 130 km/h, also der absoluten Höchstgeschwindigkeit,
mit einem 2CV plötzlich abzubremsen ohne zu schleudern ist schon ein
Kunststück für sich. Zum anderen wird es lediglich der Denkfaulheit
der Kutschers, nicht aber den tatsächlichen Gegebenheiten auf dem
jeweiligen Teilstück der Autobahn gerecht.
Grüsse und so.
MWFolz.

Posted on Juli 2nd, 2008 in Allgemein |


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