Re: Ich empfinde Access incl. MS SQLServer gegenüber Oracle als Spielzeug. - Sicherheitsleck im Application Server vo…
spielzeugein, kommt schon hin. vorrausgesetzt, es wird das
> > powerunits-lizenzmodell verwendet. oracle ist schweineteuer
> > (nicht nur die lizenzen, sondern auch die jährlichen kosten!),
> > aber dafür kann das RDBMS auch ne menge, insbesondere bei der
> > verwaltung grosser datenmengen.
>
> Das Powerunit-Lizenzmodell ist aber Pflicht, wenn ich die Kiste für
> unbestimmte Useranzahl verwednen will, sprich: WEB-Apps. Dann
> greift
wie ich vor kurzem gehört habe, hat es bei der lizensierung seitens
oracle änderungen gegeben. speziell bei dem powerunit-modell (zeit
wurde es ja).
> auch bei MS diese Variante mit den 640.000 $ (sonst kostet das auf
> nur
> 25%).
ich hab mit sql6 und sybase ase gearbeitet. waren beide nicht schlecht
(sind sich durch die gemeinsamen wurzeln recht ähnlich). sybase würde
ich heute immer noch einsetzen. wenn sql2000 auf anderen plattformen
laufen würde, vielleicht auch das. aber so bin ich auf ms-intel schiene
festgelegt und das gefällt mir überhaupt nicht.
sollte es ein windows ohne den ganzen gui-schnickschnack (dann kann es
aber nicht mehr windows heissen
geben, waers einen blick wert.
ein server muss bei mir nur mit der für den zweck notwendigen
funktionalität ausgestattet sein. also kein X, keine entwicklingstools
wie compiler, libs etc. nur das notwendige eben. ich kriege jedesmal
nen dicken hals, wenn externe bspw. solaris auf ner sparc aufsetzen und
mich begrüsst die cde, obwohl die kiste für die dmz bestimmt ist.
> Oralce kann aber heute eigentlich nicht mehr, als andere RDBMS wie
> DB/2
da habe ich meine zweifel. vor nicht allzu lang habe ich mal eine
übersicht gesehen (müsste ich noch irgendwie rumliegen haben), wo
informix, oracle, sybase und db2 miteinander verglichen worden sind.
und da hatte oracle den interessantesten funktionsumfang (aus meiner
sicht).
sybase kommt gegen oracle nicht an (nicht das ich sybase schlecht
finde, im gegenteil). immer mit hinblick auf grosse datenbanken
(>100GB). da wollen wir nicht von echten VLDBs reden.
> (auch wenn mir das Ding wohl immer suspekt beliben wird…),
> Informix
> (halte ich für besser als Oracle), Sybase oder eben auch SQL2000.
> Im
also informix, db2 (kommt ja nun beides von ibm) sind interessant
und sicher ein test wert. sybase spielt für mich in dieser klasse nicht
mit.
ist eher für kleinere OLTP-db interessant (ist da auch recht fix).
sql2000 fällt wegen der festgelegten plattform für mich aus.
> gegenteil - die anderen haben z.T. Features ‘drin, für die du bei
> Oracle extrem dazulöhnen darfst. Das beginnt bei Entwicklungstools
die tools sind zugegebenermassen ein unrühmliches kapitel für sich.
hier weiche ich eh auf 3rdparty aus ![]()
> und
> endet bei OLAP. Keine der großen DB kommt heute noch ohne
> SAN-Anbindung, verteilte DB’s und parallele Queries daher. Und alle
> -
> ausser oracle - halten sich weitgehend an ISO-SQL (wobei es
> durchaus
> Erweiterungen gibt wie z.B. bei Informix oder SQL Server). Oracle
> hat
> z.B. bis heute noch keinen standardisierten Innerjoin
> implementiert.
> Und die Möglichkeiten von parallelen Queries über Plattformgenzen
> hinweg (Sybase) oder Skaliebarkeit der DB über X maschinen (SQL
> Server)
> machen bis heute bei Oracle riesen Probleme, wenn sie denn
> überhaupt
> vorhanden sind.
hmm, versteh ich nicht. was ist mit ops im loadbalancing modus?
skaliert bei mir wunderbar (db auf fc-storage). und da hat es mit 9i
nochmals verbesserungen/vereinfachungen gegeben.
> Oracle ist vor allem deshalb heute (noch) so stark am markt
> vertreten,
> weil es so vor 6, 7 jahren nichts anderes vernünftiges gab. Und
> wenn du
> in einer Firma jetzt erst einmal Oracle-Know How aufgebaut hast,
> dann
> wirst du schwerlich wechseln wollen. daneben gibt es in größeren
das ist sicherlich wahr. knowhow aufzubauen braucht zeit und geld.
> Unternehmen ohnehin einen Zoo, auch bei DBMS. Einen absolut
> überzeugenden grund, Oracle und nur Oracle zu verwednen, gibt es
aber das hat doch nie jemand behauptet, oder? wer oracle als
web-backend db einsetzt, macht IMHO irgendwas verkehrt. für solche
zwecke (kleine OLTP-db) reicht sybase oder meinethalben sogar postgres.
oracle, informix, db2 (naja vielleicht auch sql2000
machen nur ab
datamart-klasse aufwärts sinn.
-j
Posted on Juli 12th, 2008 in Allgemein |
