spielzeug-nutzungdandyland

Re: Ich empfinde Access incl. MS SQLServer gegenüber Oracle als Spielzeug. - Sicherheitsleck im Application Server vo…

spielzeugt nicht wahr. Die MX-500I lief sehr sauber mit 16
> Prozessoren, uebrigens auch mit 32. Von Sequent und DG gab
> es auch SMP-Ports auf Intel.
OK, die Kisten kenne ich nicht. Aber es ist natürlich auch prinzipiell
so, dass es durchaus MSMP-Systeme auf Intel-Basis gab. Man schaue nur
in die top500, da rangiert eine Maschine mit Pentium-Pro-Proz. oben.
Nur ist da kein Seriengerät. ;-) > Das Problem war nicht die Zahl der Prozessoren. Das Problem
> war zum Teil die Backplane. Multibus-I hatte Bitbreitenprobleme,
> ausserdem war die maximale Taktfrequenz zu niedrig, bei Multibus-II
> war
> das Messaging zwischen den Boards nicht perfekt geloest. Meist
> kludgte
> man mit dem shared-memory der Interboard-Kommunikation rum, weil
> die
> solicited messages zu komplex waren, und die unsolicited messages
> zu
> wenig Bandbreite brachten (fuer tty-Treiber waren sie
> ok, hab selbst mal einen geschrieben). Spaetere Backplanes haben
> das Problem besser geloest.
Nice to know. So intensiv habe ich da noch nicht nachgelesen (zumal ich
das eher nicht benötige).
> Das war keine Frage der Prozessorarchitektur, auch wenn Intel bei
> Serverdesignern unbeliebt war, da die Prozessoren den Muell der
> Historie seit Zilog mit sich rumschleppten und der CISC-Befehlssatz
> Grenzen aufwies, die weder der PA, noch der Rx000, der Power-, der
> Alpha oder der Sparc-Prozessor aufwiesen.
Es ist hier wohl aber auch noch ein anderes Problem, das zum Tragen
kommt. Wenn ich - wie SUN - von dem Verkauf meiner Server lebe, dann
investiere ich auch wesentlich mehr in die Entwicklung notwendiger
Features. Das war bei Intel halt nicht so, da reicht die Masse. Und
Intel baut ja selber keine Kisten.
> Mit anderen Worten: kein technisch engagierter und informierter
> Programmierer mochte es, mit Intel umzugehen. Sofern es noetig
> war, ein richtiges Betriebssystem wie Unix auf Intel zu portieren,
> hat man das natuerlich trotzdem gemacht. Und das ging recht gut.
“richtiges BS” kommentiere ich mal jetzt nicht…. Aber auch der erste
Satz ist so nicht stimmig. Schau dir mal SCO an und wo die hergekommen
sind. Oder Novell.
> Unverbluemt: NT war Scheisse und bleibt Scheisse. Man hat es mit
> tierischer Muehe auf Alpha portiert (32 Bit, obwohl die Alpha-
> Prozessoren generisch 64 Bit konnten), auf Mips R3000 wurde es
> mit Mordskosten von Siemens portiert (Microsoft brachte das nicht)
> und fuer die R4000 aufgegeben. Auch das war ein 32Bit-Port.
NT ist eigentlich ein recht gutes System. Stbail, mit sauberem Aufbau
und relativ einfach (bei elementaren Aufgaben) zu managen. Es hat lange
Zeit nicht besonders gut Skaliert, die Zeiten sind aber vorbei. Was
also willst du? Ich muss doch nicht andere Plattformen unterstützen
(kenne kein MVP für Intel…). Und das Alpha nicht mehr unterstützt
wird, ist eher ein Problem von Digital gewesen, die sich selber nicht
mehr dazu committed haben. Du benötigst aber sehr spezielles Know How,
wenn du ein solches BS implementieren willst. Und das gehört dann auch
der Hersteller dazu.
> Ein 64Bit-NT sehe ich noch nicht. Wahrscheinlich wird auch IA64-NT5
> ein Gefummel. Ein Linux auf allem von Z-Series und CMOS, also den
> IBM-Grossrechnerprozessoren, bis herunter zum Intel-Mist, ist
> dagegeb kein Problem. Ein Unix eh nicht.
Ich habe Windows bereits auf IA64 gesehen…. Und es läuft schnell und
gut. Ist übrigens auch im Interesse von Intel, die gemeinsam mit MS
daran basteln. Die wollen nämlich ihre Prozessoren auch verkaufen…
> Und mach Dir nichts vor, Jens: die Zukunft der Betriebssystem-
> entwicklung, auf allen Prozessoren, heisst Unix. Egal ob Linux,
> BSD, Solaris oder was auch immer.
Die Zukunft fer BS ist heterogen. So, wie sie es bisher war. und da
wird sich auch nichts daran ändern. Warum soll ich nicht die Vorteile
eines OS/400 nutzen, genauso wie die von Windows oder die von Novell?
Ich glaube eher, du machst dir etwas vor. Die Aufgabem sind so
spezifisch, dass du mit nur einem System sehr schnell auf die nase
fliegst. Das beste beispiel ist der der Home-Anwender. Willst du den
ernsthaft vor ein Unix-System setzen? Er muss ja root-Rechte haben. Und
dann arbeitet er auch damit. Und bis zu einem rm * auf root ist es dann
nicht mehr weit…. Dazu kommt, dass der technische (nicht aus Sicht
der Arbeitsweise, da unterscheiden sich die heutigen Systeme sehr wenig
voneinander) Aufbau z.B. auch von Linux derart archaisch ist, dass man
das nicht unbedingt gut heissen kann. Aber letzten Endes ist es
Geschmacksache.
> Unix-Systemprogrammierer werden auf den zerbroeckelnden
> Grabstein von Bill Gates pissen.
…. von unten, aus der Hölle. Oder wie?
> Frohe Weihnachten
Gleichfalls.
>
> a^2
Jens

Posted on Juli 17th, 2008 in Allgemein |


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