Re: Ich empfinde Access incl. MS SQLServer gegenüber Oracle als Spielzeug. - Sicherheitsleck im Application Server vo…
spielzeuga, fuer den kleinen Mann sicherlich ganz nett, wenn er seine CDs
> oder Pornovideos verwalten will *fg*, aber fuer ernsthafte Sachen,
> mit
> Unmengen an Daten, empfiehlt sich dann doch schon Oracle
Wenn du SQL 6.xx nimmst, kann man dir sicherlich recht geben. Aber z.B.
der 2000er oder Yukon (noch Beta) sind da von vollkommen anderem
Kaliber und halten in vollem Umfang mit Oracle mit. Das was bei dem
einen besser ist (SQL Server läuft halt nur unter win, Oracle unter
allem möglichen) machst du an anderer Stelle wieder wett. So sind die
Möglichkeiten paralleler Queries bein SQL-Server bedeuten besser
implementiert, was man auch daran sieht, dass es kein Problem ist, auch
eine Skalierung über 256 Proz. und mehr bei fast linearem Lastverhalten
hinzubekommen. Das bricht bei Oracle bei >100 bereits ein.
Datenmengen in OLTP-Datenbanken verwalten beide bis ca. 2 TB ohne
Probleme (wenn man denn die Implementierung von solchen DB’s als
unproblematisch ansehen will). Informix schafft da übrigens 50% mehr,
darüber hinaus helfen nur noch Spezialteile wie Terradata.
Was bei SQL Server um 1000% besser gelöst ist, ist die Wartung. Wer je
mit Oracle zu tun hatte, dem ist klar, was ich meine. SQL2000
administriert sich weitgehend selber und etwas analoges wie die DTS
kostet bei Oralce Unmengen an Geld.
Und SQL2000 wird auch zunehmend in großen Umgebungen eingesetzt. So
kenne ich Telko’s, die ihre DataWarehouse-Lösungen unter SQL2000 laufen
haben und dort Unmengen an Daten verwalten (–> telefongespräche dürfen
in anonymisierter Form beliebig aufgehoben werden). Da gibt es durchaus
Cubes mit 80-100 GB.
Im Grunde geben sich beide nicht mehr viel. Nur im Gegensatz zu Ellison
behautpet zumindest MS das auch nicht sondern sagt lediglich, dass man
heute mit SQL Server mit den anderen mithalten kann. Dass Ellison so
laut bellt, ist eher ein Beleg dafür, kostet nämlich durchaus
Marktanteile.
Und der SQL Server ist durchaus kein Billigprodukt. Eine
Prozessorlizenzierung einer 32×1GHz-Maschine kostet immerhin satte
640.000$ (Oracle allerdings 3.2000.000$).
Was Access in diesem ZH soll, ist mir nicht klar.
> > Ach so, Patch ist schon bereit.
>
> Jau
Da sieht man: Auch Konzerne koennen schnell reagieren, es
> sei
> denn, es steht Microsoft auf dem Firmenschild
Das geht bei MS genauso. Aber gerade Oracle ist eigentlich das
Beispiel, wie es nicht sein sollte. Hier liegt eine absolute Ausbahme
vor, mitunter wartest du auf Patches (für offensichtliche Bugs) auch
ein Jahr. Gute Info-Quelle dafür die Oracle Usergroups oder auch das
OTN.
Jens
Posted on Juli 21st, 2008 in Allgemein |
